Filmformate 1: Stop-Motion

Stop-Motion
Wikipedia: Stop-Motion ist eine Filmtechnik, bei der eine Illusion von Bewegung erzeugt wird, indem einzelne Bilder (Frames) von unbewegten Motiven aufgenommen und anschließend aneinandergereiht werden. Sie kommt bei Trickfilmen, aber auch als Spezialeffekt bei Realfilmen zum Einsatz. Ausgangspunkt ist dabei der Stopptrick.“

Stop-Motion eignet sich aus verschiedenen Gründen gut für eine Umsetzungen mit Kindern im Primarschulalter; sicherlich sticht die Machbarkeit heraus – mit einem Smartphone, einem Tablet oder einer Digitalkamera fotografieren können alle Kinder. Fotos knipsen, aneinanderreihen (Daumenkino) und abspielen lassen.

 

Oben ein simples Beispiel, wie Stop-Motion funktioniert. Wir sehen einen roten Magneten an einer blauen Wandtafel. Der Magnet „wandert“ von links nach rechts. Diese Illusion entsteht dadurch, dass der Magnet jeweils ungefähr einen Zentimeter nach rechts bewegt wird, dann wird ein Foto geschossen, der Magnet wird erneut bewegt und so weiter bis der Magnet das Sichtfeld der Kameralinse verlässt.

Zu beachten: Die Kamera (Smartphone, Tablet) soll auf einem Stativ oder einer improvisierten Befestigung fixiert werden. Die Illusion soll durch die auf der „Bühne“ verschobenen Elemente entstehen (hier: der Magnet). Wenn die Kamera sich gleichzeitig auch bewegt, wird dieser Effekt kapput gemacht.

Fotos: Acer Iconia W10
Animation: Windows Movie Maker

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