Musik komponieren mit Hyperscore

Im Rahmen des Lucerne Festival wurden zwei Klassen der Schule Moosmatt angefragt an einem Projekt teilzunehmen. Ziel dieses Projektes ist es, nach Möglichkeit, einen kleinen Beitrag zur „Sinfonie für Luzern“ zu leisten.

Der Komponist der Sinfonie für Luzern, Tod Machover, arbeitet mit seinem Team am Bostoner MIT Media Lab an neuen Wegen für die Musik. So sollen Klänge beispielsweise sichtbar gemacht werden. Auch neue Instrumente, sogenannte HyperInstruments entstehen in den Laboren dieser Universität. Am gleichen Ort entstand die Software Hyperscore – ein leicht zu bedienendes Programm (eigentlich eine grafische Komponiersprache), mit dem nach und nach kleine Musikstücke entstehen. So erfahren die Schülerinnen und Schüler auf eine zugängliche Art und Weise den Aufbau einer Melodie, setzen Instrumente nach ihrem eigenen Gutdünken ein und erarbeiten Schrittweise ihre ersten kleinen Werke.

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Heute erhielten die beiden 3. und 4. Klassen eine erste Einführung in die Software. Johannes Fuchs, Leiter des Kinder- und Jugendangebots bei Lucerne Festival, erklärte den Einstieg in die Materie und wozu ihre Werke dann gebraucht werden könnten.

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Engagiert arbeiteten die 35 Schülerinnen und Schüler während zweier Lektionen an ihren ersten Tonabfolgen. Was anfangs noch ziemlich wild und eher wenig harmonisch klang, nahm mit der Zeit immer mehr musikalische Gestalt an. Bis Ostern werden die beiden Klassen weiterhin an diesem Projekt arbeiten.

Die Uraufführung von Eine Sinfonie für Luzern findet am 5. September 2015 im Konzertsaal des KKL statt.