Symbaloo im Unterricht

Wir nutzen im Unterricht die Möglichkeiten von Symbaloo nun seit einigen Jahren. Von den Möglichkeiten dieses Werkzeuges sind wir überzeugt und es erleichtert uns das Verteilen von Online-Inhalten massiv. Wir haben bereits darüber geschrieben.

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Beispiel einer Symbaloo-Seite IT-Tools für den Unterricht von Dani Bucher, Schule Wartegg

An Weiterbildungen stelle ich jeweils fest, dass dieses Angebot, obwohl es an die zehn Jahre auf dem Buckel hat, immer noch nicht bei allen Lehrpersonen bekannt ist.

Mediobaar hat eine schöne Übersicht dazu formuliert. Wer es also noch nicht kennt, hier geht’s lang.

Ran an die Maus und Tablet

Medienarbeit mit Kindern in KITA und Grundschule.

„Dieses Materialpaket enthält praxiserprobte Methodenbausteine, leicht verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Orientierungshilfen rund um Hardware, Software & Apps, die wesentlichen rechtlichen Grundlagen, Informationen zu Beratungsangeboten für Eltern und medienpädagogischen Institutionen in Hessen und viele Tipps & Links …

Im Kapitel Medien im Bildungseinsatz sind grundlegende Informationen zu den Zielen und Rahmenbedingungen zusammengestellt. Medien zum Thema zu machen oder sie als Werkzeug in pädagogischen Prozessen einzusetzen, eröffnet vielfältige Bildungschancen. Aber wie macht man sich auf den Weg, um medienpädagogisch aktiv(er) zu werden? Welche Zielvorstellungen sind mit dem Medieneinsatz verbunden? Welche Rahmenbedingungen sollten gegeben sein? Was gilt es zu beachten?

Die Ideen für die Praxis sind nach den Bildungsbereichen gegliedert und jeweils so konzipiert, dass sie mit der ganzen Gruppe/Klasse innerhalb von maximal anderthalb Stunden durchführbar sind. Sollte nicht so viel Technik zur Verfügung stehen, dass alle Kinder gleichzeitig damit arbeiten können, haben wir jeweils passende Parallelangebote vorgeschlagen.
Für alle Angebote haben wir außerdem jeweils Anregungen zur Vertiefung mitgeliefert, sodass sie auch umfangreicher konzipiert und durchgeführt werden können.“

Hinter Ran an Maus & Tablet steht die Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien

Kreativer Umgang mit Karten und Plänen

Im Zusammenhang mit Bildsprache haben wir uns unter Anderem mit Karten und Plänen auseinandergesetzt. Hier drei kleine Beispiele als Auszug:

quartierDie 3. und 4. Klasse hat sich mit dem Thema Quartier befasst. In diesem Zusammenhang wurde besprochen, wie Inhalte auf Karten und Plänen symbolisch dargestellt werden können. Wir befassten uns  mit verschiedensten Bildsprachen; von Höhlenmalereien über Hieroglyphen bis zu aktuellen Emojis. So wurden die Schülerinnen und Schüler schrittweise an ihre eigenen Icons herangeführt.
Im zweiten Schritt wurden den Schülerinnen und Schülern in Zweiergruppen Kartenausschnitte aus dem Quartier ausgehändigt. Der Auftrag war, dass sie im Quartier herumgingen, Gebäude fotografierten und sich notierten, was in der ihnen zugeteilten Gegend speziell oder spannend ist.
Mit diesen Grundlagen wurden dann einfache Icons umgesetzt. Die Icons wurden auf Moosgummi übertragen und so Stempel hergestellt.
Spannend war mitanzusehen, wie die Gruppen identische Inhalte (z.B. Wohnhäuser) unterschiedlich umsetzten. Auch Gruppen, die z.B. einen Grossteil ihrer Gegend bewaldet antrafen setzen sich mit der ikonischen Umsetzung auseinander – damit nicht ’nur‘ Bäume gestempelt wurden, entstanden bei diesen Gruppen nebst Laub- und Nadelbaum-Icons auch Eichhörnchen, Hirsche, Lagerfeuer etc.

Routenvorschläge und Schulweg vergleichen
Die 5. Klasse beschäftigte sich mit dem Messen von Strecken. Dies wurde auf verschiedene Arten gemacht; mit einem Faden auf Karten, der dann im Massstab hochgerechnet wurde, mit dem Meter-Rad sowie mit Online-Kartendiensten.
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Diskussionen ergaben sich, als Routen verglichen wurden, welche die Kartendienste als Schulweg vorschlugen.

  • Warum wähle ich eine Route, ein Schulweg?
  • Gehe ich immer den kürzesten Weg von A nach B?
  • Was beeinflusst meine Entscheidung, einen Weg zu wählen?
  • Warum schlägt mir ein Kartendienst ein Weg vor?

Die 5./6. Klasse gestaltete im Zusammenhang mit dem Thema Schweiz Karten von Hauptorten. In diesem Zusammenhang wurde nebst der genauen Reproduktion dieser Karten das Thema Farbkomposition betrachtet. Dies wurde nebst den bereits bekannten Farbkreisen auch mit online-Angeboten wie dem ColorSchemeDesigner resp. Paletton gemacht. Dabei wurde darauf geachtet, wie unterscheiden sich z.B. Landwirschaftsflächen, Gebäude, Gewässer etc.

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Medien früher und heute

Gestartet sind wir ins neue Schuljahr mit einem Zeitstrahl, den wir auf dem Pausenplatz aufgezeichnet haben. 25 Medien resp. deren Entwicklungsschritte (Beispiel Wochenzeitung > Tageszeitung > Online-Ticker) wurden auf Karten gedruckt abgegeben. In Gruppen versuchten die Schülerinnen und Schüler nun diese in eine logische, möglichst chronologisch korrekte Reihenfolge zu bringen.

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Ausschnitt der Bildkarten

Spannend dabei war es, den Gesprächen der Kinder zuzuhören – So war allen klar dass vor der Zeitung der Buchdruck erfunden werden musste. Aber ob das Fernsehen zuerst Farbe und dann Ton oder umgekehrt hatte, regte zum Diskutieren an.

Jedes der Kinder hatte eine persönliche Erfahrung mit den ‚alten‘ Medien – sei es die Erinnerung an das Transistorradio des Grossvaters oder eines lustigen Schwarz-Weiss-Filmes, der immer am 31.12. im TV gezeigt wird. Die so eingebrachten, persönlichen Erfahrungen wurden gesammelt und zu jedem Medium notiert.

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Persönliche Erfahrungen werden eingebracht (l.). Die Entwicklung der Medien ist noch nicht abgeschlossen (r.)

Dass der Zeitstrahl nicht fertig ist, zeigte der Schüler auf dem Bild rechts – kurz nach dieser Unterrichtseinheit stand die Lancierung eines neuen Smartphones an – dies durft natürlich nicht fehlen. Da dieses Ereignis jedoch noch in der Zukunft lag, wurde es am Ende der Zeitachse vermerkt.

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Höhlenmalerei in Lascaux (l.) Emojis (mitte und rechts)

Zeitgleich wurde die Entwicklung der Schrift thematisiert. Von Höhlenmalereien über die Keilschrift und Hieroglyphen bis zu unseren heutigen ‚Schriftzeichen‘.

http://mbmoosmatt.vsluzern.ch/wp-content/uploads/2016/06/Video-10.06.16-09-26-21.mov

Weiter geht’s mit Robotern: THYMIO

Nach den ersten Schritten mit den BlueBots ging es in der letzten Foto 10.06.16, 14 44 49Woche weiter mit THYMIO – einem Roboter der ähnlich wie die BlueBots aufgebaut ist, jedoch reichlich mit Sensoren ausgestattet ist und somit wesentlich mehr Möglichkeiten bietet.

Im Gegensatz zu den BlueBots wird THYMIO an einem externen Computer programmiert der via Dongle mit dem Roboter verbunden ist. Die Befehlseingabe geschieht änhlich wie bei Scratch mit vorgefertigten Blöcken, die miteinander arrangiert werden.

Auf verschiedenen Niveaus konnten die Schülerinnen und Schüler sich immer mehr in das Programmieren von THYMIO vertiefen und komplexere Aufgaben lösen.
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Nach wie vor bin ich der Meinung, dass sich die BlueBots hervorragend als Einstieg in das Thema Robotik eignen. Jedoch sind bei den BlueBots die Möglichkeiten der Aufgabenstellung nach einiger Zeit erschöpft. Thymio bietet wie bereits erwähnt mit seiner Vielzahl an Sensoren wesentlich mehr Spielraum.
Eine der ersten Aufgaben war es, THYMIO so zu programmieren, dass er bei einer schwarzen Linie (Tischkante) anhält und nicht ins Verderben stürzt.
Beispiel Tischkante

Komplexer wird es, wenn die Aufgabe für Thymio heisst:
>Thymio fährt gerade aus. >Sobald der Weg steiler wird, leuchtet er rot (Roter Kopf, Anstrengung) >Wenn er die Bergspitze erreicht, fährt er rückwärts den Berg hinunter.
Beispiel Bergsteiger (LoRes)

Weitere Beispiele findet man zum Beispiel auf YouTube (Im gezeigten Beispiel wird mit einer früheren Version der Programmiersprache gearbeitet).

Danke an Andrea Schmid und Hanspeter Erni von der PH Luzern für die spannende Zusammenarbeit!

Flimmerpause 17. bis 20. Mai 2016

Auch in diesem Jahr führen wir im Moosmatt wieder die Flimmerpause durch. Während der Flimmerpause werden im Moosmatt nach dem Unterricht einige Freizeitaktivitäten angeboten. Diese Angebote werden von den Schülerinnen und Schülern der 3.-6. Klasse, ihren Eltern sowie den Lehrpersonen und den Mitarbeitenden des Quartierbüros organisiert. Sie finden jeweils von 15.30 resp. 16.30 Uhr bis 18 Uhr und am Mittwoch zwischen 13.30 Uhr und 18 Uhr statt.
Um ein möglichst vielfältiges Angebot anbieten zu können, bitten wir um Ihre Mithilfe. Haben Sie als Eltern Lust und Zeit selbst eine Aktivität anzubieten? Füllen Sie Mein Angebot (unten) aus, wir übernehmen die Organisation und informieren Sie ein über die eingegangenen Anmeldungen zu Ihrem Atelier. Wir danken Ihnen schon jetzt für die Unterstützung und wünschen Ihnen eine spannende Woche.

Hier finden Sie alles Wissenswerte über die Plaung und Durchführung der einzelnen Ateliers.

ZIEL
Den Kindern der Schule Moosmatt während einer Woche ‚bildschirmfreie’ Alternativen zur Freizeitgestaltung aufzeigen. Auf bildschirmfreien Unterricht soll nicht Wert gelegt werden.

ZIELGRUPPE

Schülerinnen und Schüler der (1./2) 3./4. und 5./6. Klassen Moosmatt

BETEILIGTE

Schülerinnen und Schüler und deren Familien, Lehrpersonen Moosmatt, Quartierarbeit/Team Bachschtei (Mittwoch betreut durch Bachschtei-Team, Räumlichkeiten auch an den anderen Tagen zur Verfügung)

ZEITRAUM
(Nach Pfingsten) Dienstag 17. bis und mit Freitag 20. Mai 2016. Jeweils 15.30/16.30-18.00 Uhr resp. Mittwochs 13.30 – 18.00 Uhr

FORM
Schülerinnen und Schüler der 3.-6. Klassen, Lehrpersonen sowie Eltern/Grosseltern bieten ihre eigenen Ateliers an. Zu jedem Atelier das von Schülerinnen oder Schülern angeboten wird gehört eine Lehrperson oder ein Familienmitglied als Gotte/Götti. Diese Betreuungsperson unterstützt die Schülerinnen und Schüler bei der Planung und ist bei der Durchführung des Ateliers anwesend.

Termine, Zeitlicher Ablauf der Planung und Durchführung
Einholen der Ateliers Mo. 11. – Fr. 22. April, 15.30 Uhr
Anbieter reichen ihr Atelier mit dem vollständig ausgefüllten Ausschreibungsformular bei Philipp Stehli ein (auch per Mail möglich an Philipp.Stehli@StadtLuzern.ch)

Ausschreibung der Ateliers Mo. 25. – Do. 28. April 12.00 Uhr
Anmeldungen zu den Ateliers werden im Treppenhaus aufgehängt. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich anmelden

Entscheid über die Durchführung der einzelnen Ateliers Freitag, 29. April
Information an die KLP der Anbieter, ob ein Atelier auf Grund der Anmeldungen durchgeführt werden kann oder nicht.

Flimmerpause Dienstag 17. bis Freitag 20. Mai 2016

Fragen nimmt philipp.stehli@stadtluzern.ch gerne an

Infos Flimmerpause 2016
Mein Angebot (PDF)
Mein Angebot (DOC)

ZOOMZ – Das Festival für Film & Media im Stadtkino Luzern

Vom 15. bis 18. März 2016 findet im Stadtkino in Luzern eine Plattform für eine packende Film- und Medienbildung am Puls der Zeit statt. Preisgekrönte Filme für Kinder und Jugendliche, Video–Blogs und eine Webserie stehen auf dem Programm.

Wiederum gibt es neben den Vorführungen auch praktische Workshops mit Film- und Medienprofis für Schulklassen.

Veranstaltungsprogramm

Archiv mit Impressionen und Berichten
Anmeldungen für Klassen via SchKuLu

 

Kleine grosse Welt. Spielerischer Umgang mit Fotografie

In Einzelarbeit entwickeln die Schülerinnen und Schüler eine eigene Geschichte. Mittels kleiner Spielfiguren (H0, 1:87, Modelleisenbahnfiguren) kreieren sie dann eine Szene aus ihrer Geschichte, die dann fotografiert und als ‚Filmplakat’ für ihre Geschichte dient. Dadurch sollen die Schülerinnen und Schüler spielerisch an die Fotografie herangeführt werden und erlernen einen aktiven, kreativen Umgang damit.

Diese Art von Inszenierung bietet zwei Möglichkeiten der Komposition. Einerseits stellt man die Umwelt der Figuren mit Materialien aus dem Alltag so dar, dass die reale Umgebung dieser Figuren imitiert wird. Im Beispiel mit den Wanderern (links) wurden die Figuren auf Birkenrinde gestellt. Dadurch entsteht der Eindruck, die Wanderer bewegen sich auf Waldboden. (Die Birkenrinde wird nicht mehr als solche wahrgenommen)
Im Beispiel mit den Läufern (rechts) dient den Läufern ein Notenblatt als Austragungsort ihres Rennens. Die Notenlinien vermitteln zwar den Eindruck einer Rennbahn, sind jedoch nach wie vor als Notenlinien zu erkennen. Eine Weiterentwicklung dieser Arbeit könnte sein, dass eine ganze Bildergeschichte so dargestellt und fotografiert wird.

Bildschirmfoto 2016-01-19 um 15.54.03

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