Linksammlung Halbtag I

Lehrplan Medien
Lehrplan Medien für den Kanton Luzern

Lehrmittel zu den Kursen Medien im Lehrplan 21
Medienkompass des Lehrmittelverlages Zürich
Jimdo-Seite zum Medienkompass
Fächer- und Lehrmittelbezug Medienkompass
Umsetzungshilfe Version10
Zebis: Medien früher und heute

Möglichkeit zur Zusammenarbeit (Pinwand)
Linoit   Padlet  Answergarden

Zeitstrahl für den Unterricht (Inhalte vorgegeben)
ideesuisse   Kinderzeitmaschine

Geschichten erzählen mit Emojis
Vorlage

Wahrheitsgehalt von Bildern
Jan von Holleben

Umgang mit dem Internet
Internauten   Internet-ABC   Geschichten aus dem Internet

Buchempfehlungen
Mehr als 0 und 1
Digitale Kompetenz

Prävention
Klicksafe   SaferInternet   Watch your Web   Pro Juventute   Jugend und Medien
Netzdurchblick    Netla   Schweizerische Kriminalprävention
Cybersmart   zischtig   Feel OK

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Broschüren

«My little Safebook» für einen sicheren Umgang mit den Sozialen Medien «Cybermobbing: Alles, was Recht ist»
Das eigene Bild: Alles, was Recht ist
Checkliste „Sicherheit in Sozialen Netzwerken“
«Pornografie – Alles, was Recht ist»
«Es war einmal … das Internet»
«Medienkompetenz – Tipps zum sicheren Umgang mit digitalen Medien»
«Medienkompetenz im Schulalltag»
«Förderung von Medienkompetenzen in Institutionen für Kinder und Jugendlichen mit spezifischen Bedürfnissen»
Flyer «Die wichtigsten Tipps für den sicheren Umgang mit digitalen Medien»

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Videos

Medienwandel in der Schweiz 2014
Evolution of the Desk
Behind the scenes at a McDonald’s photo shoot

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Diese Sammlung an Links soll den Lehrpersonen eine Handreichung in der Vorbereitung und Durchführung ihres Unterrichts bieten und stellen einen Bezug zu den Kursen Lehrplan 21 Medien im Kanton Luzern dar.

Die Kursinhalte sowie diese Linksammlung wurden durch Claudia Bucheli und Philipp Stehli zusammengestellt und werden laufend angepasst.

Codingkids – digital ist jetzt

Codingkids: Digital ist jetzt – legen wir endlich los!

Acht Thesen, die teilweise sehr nahe an den Kompetenzen des Lehrplan 21 liegen und eine gute Übersicht über den Stand der Dinge in Deutschland geben – darf ruhig auch auf die Schweiz bezogen betrachtet werden.

Ein Essay von Jakob Schulz

„Einen Touchscreen bedienen zu können bedeutet gar nichts. Wollen wir keine digitalen Analphabeten werden, müssen wir auch die Technik begreifen. Acht Thesen, warum wir Coding Kids werden müssen.“

1. Zukunft heisst nicht nur, die Technik zu bedienen. Zukunft heißt, sie gestalten zu können

2. Nur mit digitaler Bildung können wir in der neuen Welt bestehen

3. Es gibt digitale Pioniere an Deutschlands Schulen – doch es sind zu wenige

4. Jeder wurstelt vor sich hin – so packt Deutschlands Bildung die Digitalisierung nicht

5. Wir dürfen keine Scheu haben, von anderen zu lernen

6. Die digitale Revolution von unten hat längst begonnen

7. Digitale Bildung ist ein Milliardenmarkt – nicht alles ist gut und wichtig

8. Wenn wir jetzt nicht handeln, riskieren wir unmündige Kinder

„Wir müssen als Gesellschaft die neuen Möglichkeiten offen wie kritisch ausprobieren. Wir müssen uns erlauben, selbst zu Coding Kids zu werden. Wo wird uns das Ausprobieren hinführen? Ganz bestimmt nicht zu einem entweder oder. Sondern zu einem beherzten sowohl als auch: Bolzen und boolesche Operatoren. Angeln und Algorithmen. Waldspaziergang und World Wide Web. Verweigern und ignorieren jedenfalls sind keine erfolgversprechende Option.“

Die acht Thesen sowie weitere Gedanken des Autors dazu finden sie hier.

Symbaloo im Unterricht

Wir nutzen im Unterricht die Möglichkeiten von Symbaloo nun seit einigen Jahren. Von den Möglichkeiten dieses Werkzeuges sind wir überzeugt und es erleichtert uns das Verteilen von Online-Inhalten massiv. Wir haben bereits darüber geschrieben.

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Beispiel einer Symbaloo-Seite IT-Tools für den Unterricht von Dani Bucher, Schule Wartegg

An Weiterbildungen stelle ich jeweils fest, dass dieses Angebot, obwohl es an die zehn Jahre auf dem Buckel hat, immer noch nicht bei allen Lehrpersonen bekannt ist.

Mediobaar hat eine schöne Übersicht dazu formuliert. Wer es also noch nicht kennt, hier geht’s lang.

Codeknacker gesucht! Die Kunst der Kryptologie

Unterrichtsimpulse der Stiftung Lesen zu „William Wenton und die Jagd nach dem Luridium“

TempGeheimschriften zu entwickeln und zu entziffern begeistert viele Kinder und Jugendliche. Daher ist dieses Thema eine gute Gelegenheit, das generelle Interesse am Medium Schrift zu wecken und die Freude am Lesen zu fördern. Einen guten Einstieg bietet unser neuer Science-Fiction-Roman „William Wenton und die Jagd nach dem Luridium“ über einen der weltbesten Codeknacker und sein rätselhaftes Verschwinden.

Die Stiftung Lesen hat dazu spannende Unterrichtsimpulse für die Klassen 5 bis 8 entwickelt, die Sie Ihnen kostenlos zur Verfügung stellt. Der Autor Klaus Schmeh ist einer der weltweit führenden Experten für Kryptologie. Er stellt unterschiedliche Verschlüsselungsmethoden sowie ungelöste Rätsel vor und gibt Tipps zur Entschlüsselung von Geheimschriften. Und das Beste: Ihre Schülerinnen und Schüler können sich selbst an der Entschlüsselung kniffliger Codes zu versuchen. Dazu gibt es einen tollen Wettbewerb…

Jetzt mitmachen: „Codeknacker gesucht!“

Mit dem Projekt „Codeknacker gesucht!“ laden wir zusammen mit der Stiftung Lesen Schülerinnen und Schüler der 5. bis 8. Klassen dazu ein, Geheimschriften und Verschlüsselungstechniken kennen zu lernen und sich selbst an der Entschlüsselung kniffliger Codes zu versuchen. Teilnahmeberechtigt sind alle 5. bis 8. Klassen an weiterführenden Schulen in Deutschland. Unter allen Klassen, die teilnehmen und die richtige Lösung einreichen, verlosen wir eine Klassenfahrt ins Deutsche Museum nach München sowie 30 bunte Buchpakete für die Klassenbibliothek! Einsendeschluss ist der 12. Mai 2017

Hier geht es zum Unterrichtsmaterial und zum Wettbewerb

Selbstevaluation Medien und Informatik

16 Kantone sowie das Fürstentum Liechtenstein haben von der Pädagogischen Hochschule Schwyz das Tool «Selbstevaluation Medien und Informatik» SE:MI für Lehrpersonen entwickeln lassen. Das Tool gibt Lehrpersonen Rückmeldungen zu ihren fachlichen Kompetenzen sowie zu ihrem methodisch-didaktischen Können im Bereich Medien und Informatik, basierend auf dem Lehrplan 21.
Für Lehrpersonen steht ab sofort das Selbstevaluationstool „Medien & Informatik“ SE:MI zur Verfügung. Das Online-Tool gibt Rückmeldung zu den fachlichen Kompetenzen sowie zum methodisch-didaktischen Können im Bereich Medien und Informatik, basierend auf dem Lehrplan 21.

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Hier geht es zur SE:MI Selbstevaluation

Mindly: Mindmap-App

„Die für Android und iOS erhältliche Gratis-App macht so viel anders und dabei richtig, dass sie glatt als Geheimtipp durchgehen kann: Die Anordnung von Elementen auf Umlaufbahnen des Oberbegriffs ist schlicht genial und selbsterklärend. Dabei bietet das finnische Mindly ein ansprechendes Feature-Set, modernes Design und erlaubt den Export im PDF-Format.“

Mindly Website
Text aus der Review auf connect.de

Ran an die Maus und Tablet

Medienarbeit mit Kindern in KITA und Grundschule.

„Dieses Materialpaket enthält praxiserprobte Methodenbausteine, leicht verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Orientierungshilfen rund um Hardware, Software & Apps, die wesentlichen rechtlichen Grundlagen, Informationen zu Beratungsangeboten für Eltern und medienpädagogischen Institutionen in Hessen und viele Tipps & Links …

Im Kapitel Medien im Bildungseinsatz sind grundlegende Informationen zu den Zielen und Rahmenbedingungen zusammengestellt. Medien zum Thema zu machen oder sie als Werkzeug in pädagogischen Prozessen einzusetzen, eröffnet vielfältige Bildungschancen. Aber wie macht man sich auf den Weg, um medienpädagogisch aktiv(er) zu werden? Welche Zielvorstellungen sind mit dem Medieneinsatz verbunden? Welche Rahmenbedingungen sollten gegeben sein? Was gilt es zu beachten?

Die Ideen für die Praxis sind nach den Bildungsbereichen gegliedert und jeweils so konzipiert, dass sie mit der ganzen Gruppe/Klasse innerhalb von maximal anderthalb Stunden durchführbar sind. Sollte nicht so viel Technik zur Verfügung stehen, dass alle Kinder gleichzeitig damit arbeiten können, haben wir jeweils passende Parallelangebote vorgeschlagen.
Für alle Angebote haben wir außerdem jeweils Anregungen zur Vertiefung mitgeliefert, sodass sie auch umfangreicher konzipiert und durchgeführt werden können.“

Hinter Ran an Maus & Tablet steht die Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien

Kreativer Umgang mit Karten und Plänen

Im Zusammenhang mit Bildsprache haben wir uns unter Anderem mit Karten und Plänen auseinandergesetzt. Hier drei kleine Beispiele als Auszug:

quartierDie 3. und 4. Klasse hat sich mit dem Thema Quartier befasst. In diesem Zusammenhang wurde besprochen, wie Inhalte auf Karten und Plänen symbolisch dargestellt werden können. Wir befassten uns  mit verschiedensten Bildsprachen; von Höhlenmalereien über Hieroglyphen bis zu aktuellen Emojis. So wurden die Schülerinnen und Schüler schrittweise an ihre eigenen Icons herangeführt.
Im zweiten Schritt wurden den Schülerinnen und Schülern in Zweiergruppen Kartenausschnitte aus dem Quartier ausgehändigt. Der Auftrag war, dass sie im Quartier herumgingen, Gebäude fotografierten und sich notierten, was in der ihnen zugeteilten Gegend speziell oder spannend ist.
Mit diesen Grundlagen wurden dann einfache Icons umgesetzt. Die Icons wurden auf Moosgummi übertragen und so Stempel hergestellt.
Spannend war mitanzusehen, wie die Gruppen identische Inhalte (z.B. Wohnhäuser) unterschiedlich umsetzten. Auch Gruppen, die z.B. einen Grossteil ihrer Gegend bewaldet antrafen setzen sich mit der ikonischen Umsetzung auseinander – damit nicht ’nur‘ Bäume gestempelt wurden, entstanden bei diesen Gruppen nebst Laub- und Nadelbaum-Icons auch Eichhörnchen, Hirsche, Lagerfeuer etc.

Routenvorschläge und Schulweg vergleichen
Die 5. Klasse beschäftigte sich mit dem Messen von Strecken. Dies wurde auf verschiedene Arten gemacht; mit einem Faden auf Karten, der dann im Massstab hochgerechnet wurde, mit dem Meter-Rad sowie mit Online-Kartendiensten.
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Diskussionen ergaben sich, als Routen verglichen wurden, welche die Kartendienste als Schulweg vorschlugen.

  • Warum wähle ich eine Route, ein Schulweg?
  • Gehe ich immer den kürzesten Weg von A nach B?
  • Was beeinflusst meine Entscheidung, einen Weg zu wählen?
  • Warum schlägt mir ein Kartendienst ein Weg vor?

Die 5./6. Klasse gestaltete im Zusammenhang mit dem Thema Schweiz Karten von Hauptorten. In diesem Zusammenhang wurde nebst der genauen Reproduktion dieser Karten das Thema Farbkomposition betrachtet. Dies wurde nebst den bereits bekannten Farbkreisen auch mit online-Angeboten wie dem ColorSchemeDesigner resp. Paletton gemacht. Dabei wurde darauf geachtet, wie unterscheiden sich z.B. Landwirschaftsflächen, Gebäude, Gewässer etc.

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